Zielsetzung Mit der Fortbildung soll erreicht werden, dass eine einheitliche und zeitgemäße Qualifikation  der Fachkräfte zu einer verbesserten Förderung der behinderten Menschen führt, die Förderung der Selbstständigkeit, Gleichwertigkeit, Emanzipation und die  Weiterentwicklung der Persönlichkeit der behinderten Menschen verbessert wird, die Akzeptanz der behinderten Men-schen erhöht wird, die Qualität im Berufsbildungsbereich und im Arbeitsbereich gesteigert wird, die berufsbegleitende Form der Fort-bildung die Freistellung durch die Anstellungsträger erleichtert, das Qualifikationsniveau der Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in der beruflichen und sozialen Rehabilitation vereinheitlicht wird, die Fachkräfte lernen, ihre eigene berufliche Rolle und den Umgang mit Konflikten souverän zu handhaben, sie imstande sind, mit den behinderten Menschen, KollegInnen und Vorgesetzten besser zusammen zu arbeiten, ihre Urteilsfähigkeit geschärft wird, sie grundlegende Einblicke in Ziel-setzung und Arbeitsmethoden der begleitenden Dienste erhalten, eine bundesweit einheitliche Fortbil-dung mit staatlicher Anerkennung, Identifikation, Motivation, verbesserten Status und erhöhte Flexibilität für die Fachkräfte ermöglicht wird.  Zielgruppe Der Kurs wird allen, an den Bildungs-inhalten Interessierten, angeboten. Inhalte Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung sind Planung des Rehabilitationsverlaufes und der Förderung in WfbM Berufs- u. Persönlichkeitsförderung Gestaltung der Arbeit unter rehabili-tativen Aspekten Kommunikation und Zusammenarbeit mit den behinderten Menschen und Institutionen ihres Umfelds Rechtliche Rahmenbedingungen der WfbM Projektarbeit Abschluss Jede/r TeilnehmerIn erhält eine Teilnahme-bescheinigung über die erfolgreiche Kurs-teilnahme. InteressentInnen können, unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen (abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Aus-bildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder eine mindestens sechsjährige Berufs-praxis -sechs Monate der  nachzuweisenden Berufspraxis müssen in Tätigkeiten abgeleistet sein, die wesentliche Bezüge zu den in § 1 Abs. 2 genannten Aufgaben einer Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung haben) den Lehrgang mit der staatlichen Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufs-förderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ laut Bundesgesetz vom 25.06.2001 abschließen. Diese TeilnehmerInnen erhalten nach bestandener Prüfung ein Zeugnis. Dauer und Organisation Der Kurs umfasst 800 Stunden Ausbildung durch die Hallesche URANIA e.V.. Der Unterricht wird jeweils freitags und samstags von 8.00 bis 15.30 Uhr durchgeführt. Der Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 15 Monaten. Für Anfrage bezüglich der Terminsetzung und Kosten stehen wir Ihnen gern zur Verfügung (siehe Kontakt).   Die inhaltliche und formale Duchführung dieser Weiterbildung entspricht der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufs-förderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ vom 25.06.2001, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001, Teil 1 Nr. 29, Bonn, 27.06.2001 und der Lehrgangs-empfehlung der „Bundesarbeitsgemeinschaft der Werk-stätten für behinderte Menschen“ Frankfurt a.M.   Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen (gFAB) Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe. Wilhelm von Humboldt